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Natur frei Haus? / Auf den Hamburger Gesprächen für Naturschutz der
Michael Otto Stiftung diskutierten Experten über den riskanten Umgang
mit dem Marktfaktor Natur
Datum: 05.11.2009 12:00:00
Hamburg (ots) - "Warum bekommen wir das dramatische Artensterben
nicht in den Griff? Warum lassen wir es zu, dass über Jahrmillionen
entwickeltes genetisches Potential - ein unschätzbarer Reichtum der
Natur - in kürzester Zeit unwiderruflich verloren geht?" Diese von
Dr. Michael Otto formulierten Fragen standen im Mittelpunkt der 6.
Hamburger Gespräche für Naturschutz, zu denen die Michael Otto
Stiftung für Umweltschutz heute in das Hotel Hafen Hamburg eingeladen
hatte. Otto, der das Symposium mit einer eindringlichen Rede am
Morgen eröffnete, fuhr dazu fort: "Liegt es womöglich daran, dass es
'Natur frei Haus' gibt und dass sie uns deshalb wertlos erscheint -
ganz im Sinne des alten Mottos 'Was nichts kostet, das ist auch
nichts wert'?"
Dass die Natur und ihre Güter alles andere als wertlos sind, darin
waren sich die hochkarätigen Referenten wie auch das anwesende
Fachpublikum einig. Neben der Wertschätzung der Natur unter ethischen
und kulturellen Gesichtspunkten wurde dabei besonders die Wichtigkeit
hervorgehoben, die sogenannten ökosystemaren Dienstleistungen der
Natur in Wert zu setzen, um auch ihren ökonomischen Beitrag
begreiflich zu machen.
Die Hamburger Gespräche, zu denen die Michael Otto Stiftung
jährlich einflussreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft,
Naturschutzorganisationen und Wissenschaft einlädt, trugen durch die
ergebnisorientierte Diskussion auch in diesem Jahr wieder dazu bei,
interdisziplinäre Lösungsansätze für aktuelle umweltpolitische
Fragestellungen zu finden.
Zu den Referenten gehörten der Tschechische Umweltminister Dr.
Ladislav Miko und der Träger des Alternativen Nobelpreises Prof. Dr.
Michael Succow, der Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Harald Welzer,
Prof. Dr. Bernd Hansjürgens, Leiter des Departments Ökonomie des
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, sowie der Vorsitzende der
Geschäftsführung der Accenture GmbH, Dr. Stephan Scholtissek, und
Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. Die
nachmittägliche Podiumsdiskussion, die von Corinna Lampadius (Spiegel
TV) moderiert wurde, bot Gelegenheit für Fragen und Beiträge aus dem
Plenum und erhielt mit Florian von Heintze aus der BILD-Chefredaktion
weiteren prominenten Zuwachs.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.michaelottostiftung.de/presse
Originaltext: Michael Otto Stiftung für Umweltschutz
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/77764
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_77764.rss2
Pressekontakt:
Michael Otto Stiftung für Umweltschutz,
Dr. Johannes Merck,
Tel. 0151-17152629,
johannes.merck@ottogroup.com
Agentur Ziegfeld Enterprise,
Anna Rathje,
Tel. 0174 - 70 65 988,
anna.rathje@ziegfeld-enterprise.de
Quelle: Michael Otto Stiftung für Umweltschutz
Aktualisiert: 05.11.2009 12:15:24
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